Frost und Schnee erschweren Nahrungssuche für Vögel

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Frost und Schnee erschweren Nahrungssuche für Vögel

Frostige Temperaturen und Schneefall erschweren derzeit vielen Vögeln in Rheinland-Pfalz die Nahrungssuche. Durch gefrorene Böden und geschlossene Gewässer finden überwinternde Vogelarten immer weniger natürliche Futterquellen. Fachleute raten daher, die Tiere in der kalten Jahreszeit gezielt zu unterstützen.

Empfohlen wird die Verwendung von qualitativ hochwertigem Vogelfutter. Besonders energiereiches Fettfutter wie Meisenknödel oder Futterstangen kann den erhöhten Energiebedarf der Tiere bei Kälte decken. Dabei sollte darauf geachtet werden, Meisenknödel ohne Netze anzubieten, um Verletzungen zu vermeiden. Alternativ eignen sich spezielle Futterspender. Auch geölte Haferflocken können als ergänzende Futterquelle dienen.

Neben Futter benötigen Vögel im Winter ausreichend Trinkwasser. Da viele natürliche Wasserstellen zugefroren sind, kann eine flache Wasserschale helfen. Um ein Einfrieren zu verhindern, sollte das Wasser regelmäßig erneuert und die Schale täglich gereinigt werden. Saubere Futter- und Trinkstellen tragen dazu bei, die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden.

Bei der Auswahl des Standorts für Futterplätze ist zudem auf Sicherheit zu achten. Offene, gut einsehbare Flächen reduzieren die Gefahr durch Katzen und andere Fressfeinde.

Das Füttern von Vögeln bietet darüber hinaus die Möglichkeit, heimische Arten aus nächster Nähe zu beobachten und mehr über ihr Verhalten zu lernen. Gerade in der Winterzeit können Gärten und Balkone so zu wichtigen Rückzugsorten für die Vogelwelt werden.

 

Quelle: tagesschau | Foto: Symbolbild

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Datum: 06.01.2026
Rubrik: Lokales
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